01 Über uns

Wer hinter terminjagd steht.

terminjagd ist eine Vertriebsagentur mit Geschäftssitz in München. Wir übernehmen die telefonische Terminierung und den Abschluss im DACH-Raum, für Firmenkunden wie für Privatkunden. Der Schwerpunkt der Vergütung liegt auf dem Ergebnis: pro stattgefundenem Termin oder pro Abschluss. Das genaue Modell legen wir im Erstgespräch fest.

Brief vom Gründer

Dein Produkt ist nicht das Problem.

Es sind die Gespräche, die nicht stattfinden.

Freitag, 17 Uhr. Du machst das CRM auf.

Drei Deals in der Verhandlung. Zwei davon stehen seit sechs Wochen auf derselben Stufe. Darunter Wiedervorlagen, die du zweimal verschoben hast, weil du wusstest, dass da nichts mehr kommt. Der Monat läuft in zwei Wochen ab.

Du weißt genau, was du jetzt tust. Du gehst noch enger an die drei Deals. Du legst bei einem den Preis nach, obwohl niemand nach dem Preis gefragt hat. Und am Montag sagst du im Meeting den Satz, den ich in zwölf Jahren in jedem zweiten Vertriebsmeeting gehört habe: Wir brauchen mehr Sichtbarkeit.

Sichtbarkeit ist nicht dein Problem. Du hast zu wenige Gespräche, und deshalb ist jeder einzelne Deal zu wichtig.

Das ist der eigentliche Schaden. Nicht der Umsatz, der fehlt. Sondern was ein leerer Kalender mit deinen Entscheidungen macht. Du gibst Rabatte, die du nicht geben müsstest. Du nimmst Kunden an, die du vor zwei Jahren abgelehnt hättest. Du sagst Ja zu einem Projekt, das nicht passt, weil Nein sich diesen Monat nicht anfühlt wie eine Option. Ein voller Kalender verhandelt anders. Das merkt die Gegenseite in den ersten drei Minuten.

Warum das Postfach nicht mehr reicht

200 Mails. 4 Antworten. Zwei davon: bitte aus dem Verteiler nehmen.

Deine Sequenz war nicht schlecht. Sie war die vierte in diesem Postfach an diesem Vormittag. E-Mail und LinkedIn sind zugelaufen, weil man sie automatisieren kann. Jedes neue Tool verspricht mehr Volumen, also schicken alle mehr. Wer dieses Rennen gewinnt, entscheidet das Budget. Kleine Teams gewinnen es nicht.

Das Telefon ist frei. Nicht weil es nicht funktioniert. Weil es weh tut.

Es lässt sich nicht automatisieren. Man hört Absagen. Und man braucht zwanzig Sekunden, in denen man wirklich etwas zu sagen hat. Deshalb ruft kaum noch jemand an. Und genau deshalb kommt man dort durch.

Wo ich das gelernt habe

Zwölf Jahre Vertrieb. Ich habe für Google verkauft, danach für Microsoft, für Tesla und für LEVEL8. Vier Firmen, vier Produkte, vier Preisklassen, vom Werbebudget bis zum Auto in der Einfahrt.

Die Meetings hießen überall anders. Die Dashboards sahen überall anders aus. Die Frage am Monatsende war überall dieselbe: Mit wie vielen Entscheidern hast du gesprochen?

Wer diese Zahl hatte, hatte ein gutes Quartal. Wer sie nicht hatte, hatte eine gute Erklärung.

In zwölf Jahren habe ich kein einziges Quartal gesehen, das an einer Folie gescheitert ist. Ich habe viele gesehen, die an einem leeren Kalender gescheitert sind. Deshalb gibt es terminjagd. Nicht weil Kaltakquise schön ist, sondern weil sie der einzige Kanal ist, den du selbst in der Hand hast. Anzeigen brauchen Budget. Empfehlungen brauchen Glück. Anrufe brauchen nur jemanden, der sie macht.

Was Agenturen, SaaS-Firmen und Mittelständlern fehlt

Nicht mehr Leads. Mehr Gespräche.

  • Agentur und Beratung. Du verkaufst Vertrauen. Vertrauen entsteht in einem Gespräch, nicht in einem Whitepaper. Dein Angebot lässt sich nicht vergleichen, solange niemand mit dir gesprochen hat, und genau deshalb landest du sonst im Preisvergleich.
  • SaaS. Zwischen Testzugang und Vertrag liegt ein Telefonat. Es führt nur niemand, weil das Team lieber am Produkt arbeitet. Also verlängert ihr die Trial und nennt es Nurturing.
  • Mittelstand. Der Entscheider hat ein LinkedIn-Profil. Er öffnet es zweimal im Jahr, und die Anfragen darin hat er nie gelesen. Formulare füllt er keine aus. Ans Telefon geht er, wenn man ihn zur richtigen Zeit erwischt und in zwanzig Sekunden sagen kann, worum es geht.

Dazu kommt etwas, das dich Geld kosten kann: Es muss sauber sein. § 7 UWG, Einwilligung, Dokumentation. Wer dir das nicht in drei Sätzen erklären kann, verkauft dir Anrufe, für die du später geradestehst.

Was wir tun

Wir rufen an.

Wir bauen die Zielkundenliste, rufen an, qualifizieren nach deinen Kriterien und legen den Termin in deinen Kalender. Nach jedem Anrufblock bekommst du das Reporting mit Notiz je Kontakt. Auch über die Absagen. Gerade über die Absagen: Zwanzig Nein mit Begründung sagen dir in zwei Wochen mehr über deinen Markt als ein Quartal Marktforschung. Du erfährst, gegen wen du wirklich verlierst, welcher Einwand immer zuerst kommt und an welcher Stelle deine Positionierung nicht trägt.

Der wesentliche Teil unserer Vergütung hängt am stattgefundenen Termin. Das ist kein Verkaufsargument. Das ist eine Entscheidung: Wir wollten nicht auf der Seite des Tisches sitzen, auf der man auch dann verdient, wenn im Kalender nichts steht.

Dafür stehe ich mit meinem Namen

Im Erstgespräch sprichst du mit mir. Dreißig Minuten, in denen wir deine Zielgruppe durchrechnen: Auftragswert, Erreichbarkeit, wie viele Termine du überhaupt bedienen kannst. Wenn Kaltakquise für dein Angebot der falsche Kanal ist, sage ich es dir in diesen dreißig Minuten und nicht nach drei Monaten Rechnung.

Das kostet mich Mandate. Einen Kunden hat es mich noch nie gekostet.

Hinter mir steht mein Team. Vertriebler, die selbst verkauft haben, feste Ansprechpartner je Mandat, alle in München, alle auf Deutsch, alle im deutschsprachigen Markt zu Hause. Kein Offshore-Callcenter. Keine Aushilfe, die dein Produkt heute früh zum ersten Mal gesehen hat.

Wenn im nächsten Quartal wieder alles an drei Deals hängt, liegt es nicht am Markt. Ruf an, dann rechnen wir es gemeinsam durch.

Nils Puhlmann
Nils Puhlmann Gründer, terminjagd. Direktwahl +49 176 7322 3104
02 Haltung

Wie Vertrieb heute funktioniert.

Drei Sätze, nach denen wir arbeiten. Sie erklären auch, warum wir manche Mandate ablehnen.

Postfach voll Telefon frei
01

Der unbequeme Kanal ist der freie Kanal.

E-Mail und LinkedIn sind zugelaufen, weil sie sich automatisieren lassen. Ein Anruf lässt sich nicht automatisieren. Deshalb ruft kaum jemand an, und deshalb kommt man dort noch durch.

Formular Gespräch Abschluss
02

Entscheider kaufen nach einem Gespräch.

Zwischen Interesse und Unterschrift liegt fast immer ein Telefonat. Wer es nicht führt, wartet darauf, dass der Kunde es selbst tut. Die meisten tun es nicht, sie vergessen es einfach.

Aktivitäten Termine
03

Bezahlt wird, was im Kalender steht.

Wählversuche, Kontaktquoten und Aktivitätsberichte sind Zwischenschritte. Am Ende zählt der Termin, der stattgefunden hat. Danach rechnen wir ab, und daran kannst du uns messen.

03 Team

München am Telefon, DACH am Hörer.

Wir sind ein Team aus Vertrieblern, die selbst verkauft haben, nicht aus Aushilfen mit Skript auf dem Bildschirm. Je Mandat gibt es feste Ansprechpartner, die dein Angebot kennen, deine Einwände gehört haben und wissen, wann sie vom Leitfaden abweichen müssen.

Gesprochen wird deutsch, für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das ist keine Beschränkung, sondern der Punkt: Wer in München sitzt, kennt den Ton, in dem hier Geschäfte gemacht werden, und weiß, dass ein Geschäftsführer aus dem Allgäu anders angesprochen werden will als ein Head of Sales in Zürich.

  • GeschäftssitzMaximilianstraße 49, 80538 München
  • SpracheDeutsch, auf Wunsch Englisch
  • MärkteDeutschland, Österreich, Schweiz
  • Ansprechpartnerfest je Mandat, kein wechselndes Team
Deutschland Österreich Schweiz MUC München

Wer telefoniert für dich?

Geführt wird terminjagd von Nils Puhlmann. Vertrieb hat er bei Google, Microsoft, Tesla und LEVEL8 gelernt, im Neugeschäft und am Telefon, mit Zielvorgabe und Quartalszahlen. Im Erstgespräch sprichst du mit ihm, nicht mit einem Account Manager, der das Gespräch danach weiterreicht.

Das ist bewusst so. Kaltakquise scheitert selten an der Liste und fast immer am Gespräch. Wer anruft, muss in den ersten zwanzig Sekunden verstehen, was dein Angebot löst, und im Zweifel vom Skript abweichen können. Das leistet niemand, der dein Produkt am Morgen zum ersten Mal gesehen hat.

Warum hängt die Vergütung am Ergebnis?

Weil ein Teil des Risikos dorthin gehört, wo die Arbeit gemacht wird. Wer nur einen Monatsbetrag abrechnet, verdient unabhängig davon, ob am Ende Termine im Kalender stehen. Bei uns hängt der wesentliche Teil der Vergütung am Ergebnis: am stattgefundenen Termin, beim telefonischen Abschluss am Abschluss.

Das hat eine Folge, die du kennen solltest: Wir sagen häufiger ab als andere Agenturen. Wenn dein Auftragswert zu klein ist oder deine Zielgruppe nur über Ausschreibungen einkauft, verdienen wir an dem Mandat nichts. Dann sagen wir das im Erstgespräch, statt drei Monate zu berechnen.

Was terminjagd nicht ist

Kein Callcenter mit Wählautomat und Gesprächsleitfaden auf dem Bildschirm. Keine Adressenhandlung, die dir eine Liste verkauft und die Anrufe dir überlässt. Und kein Anbieter, der mit Erfolgsquoten wirbt, die er nicht belegen kann. Zahlen stehen auf dieser Seite nur, wenn wir sagen können, woher sie stammen.

Wir arbeiten im B2B und im B2C. Der Unterschied liegt in der Rechtsgrundlage: Im geschäftlichen Verkehr genügt nach § 7 UWG die mutmaßliche Einwilligung, gegenüber Verbrauchern braucht es die vorherige ausdrückliche Einwilligung. Beides prüfen wir je Zielgruppe, bevor der erste Anrufblock startet. Ohne belastbare Grundlage rufen wir nicht an.

Wie läuft die Zusammenarbeit ab?

In vier Schritten, vom ersten Gespräch bis zum ersten Termin in deinem Kalender vergehen in der Regel sieben Tage.

Ablauf eines Mandats bei terminjagd
SchrittWas passiertDauer
KickoffAngebot, Zielgruppe, Einwände und Ausschlusskriterien. Wir hören dir zu, wie du selbst verkaufst.60 Minuten
SetupZielkundenliste, Gesprächsleitfaden, Einwandbehandlung, Anbindung an deinen Kalender.2 bis 4 Tage
AnrufblöckeWir rufen an, qualifizieren und buchen. Nach jedem Block bekommst du das Reporting mit Gesprächsnotiz je Kontakt.laufend
NachsteuernWas in echten Gesprächen zieht, ersetzt die Annahme aus dem Kickoff. Liste und Einstieg werden angepasst.fortlaufend

Woran erkennst du, ob wir zueinander passen?

Wir passen, wenn du an Entscheider in Unternehmen oder an Privatkunden verkaufst, dein durchschnittlicher Auftragswert über 3.000 Euro liegt und bei dir jemand die Termine wahrnehmen kann. Zwei bis fünf Termine pro Woche wollen bedient werden, sonst entsteht bei dir ein Stau statt Umsatz.

Wir passen nicht, wenn dein Auftragswert unter 1.000 Euro liegt und es kein Folgegeschäft gibt, oder wenn du Termine für die kommende Woche brauchst. Die vollständige Liste steht auf der Startseite unter Zusammenarbeit. Wie die einzelnen Bausteine funktionieren, steht auf der Seite Leistungen.

Wo terminjagd sitzt

Geschäftssitz ist die Maximilianstraße 49 in 80538 München. Verantwortlich ist Nils Puhlmann, erreichbar unter +49 176 7322 3104. Die vollständigen Pflichtangaben nach § 5 TMG stehen im Impressum. Gearbeitet wird deutschsprachig für Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Lern uns im Erstgespräch kennen.

  • Sieben Tagevom Kickoff bis zum ersten Anrufblock
  • Kriterien vorabwas als Termin zählt, steht schriftlich fest
  • Ausfall zählt nichtein Termin, der nicht stattfindet, ist kein Ergebnis
  • Erstgespräch mit dem Gründerkein Account Manager dazwischen